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Kursnummer : 331/13

Fachtagung Musik und Demenz



Beschäftigte in der Altenpflege, Interessierte
Dozent/innen:
Annekathrin Raue
Ulrike Säglitz
Monika Schelske-Flöter
Marlis Marchand
Dr. Astrid Steinmetz
Prof. Dr. Theo Hartogh
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Dr. Astrid Steinmetz
Marlis Marchand
Jan Henning Meier
Evangelische Diakonie Lindau e.V.
Monika Schelske-Flöter
Ulrike Säglitz
Ricarda Raabe
Simone Urbank
Annekathrin Raue
Termin: 24.05.2013
Ort: Räume der Landesmusikakademie Berlin
Gebühr 35,00 Euro 
Anmeldeschluss 21.05.2013
Kurszeiten 24.05.2013  09:00 - 16:00
Musik kann im Alltag demenziell erkrankter Menschen verschüttete Kommunikationswege wieder öffnen, Erinnerungen beleben, gemeinschaftsstiftend sein und damit wesentlich zur Steigerung der Lebensqualität, ja Lebensfreude von älteren Menschen beitragen. Musik ermöglicht einen sehr individuellen und emotionalen Zugang und vermag häufig, die krankheitsbedingte Isolation aufzubrechen. Vielfältige, bereits in der Praxis erprobte musikalische Anwendungsformen geben davon beredtes Zeugnis. Die Fachtagung richtet sich an professionell und ehrenamtlich Tätige in der Pflege und Betreuung demenziell erkrankter Menschen.

08:30 Uhr Registrierung / Foyer vor Konzertsaal 1 / Einteilung in die Workshops (Start 11:30 Uhr)

09:00 Uhr Begrüßung / Joachim Litty (Leiter Landesmusikakademie Berlin)

09:05 Uhr Musik und geistige Leistungsfähigkeit /
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer (Universität Ulm)

10:00 Uhr Demenz und Musik. Forschung, Projekte und Praxis / Prof. Dr. Theo Hartogh (Universität Vechta)

10:45 Uhr Musikalische Angebote der Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. / Hartmann Cablitz (Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V.)

11:00 Uhr Kaffeepause

11:30 Uhr 9 Workshops / Infoveranstaltungen (Aufteilung in die Workshops ab 8:30 Uhr vor Ort)

Workshop 1:
- Elementare Musikgeragogik - Musikalisch-bewegungsorientierte Angebote für nicht mobile und demenziell veränderte alte Menschen, inspiriert von der Elementaren Musikpädagogik / Referentin: Monika Schelske-Flöter (Würzburg)
(Mit den Inhalten der Elementaren Musikpädagogik (EMP) wie Singen, Sprechen, Tanzen, rhythmisches Spielen mit Klanggesten und instrumentalen Klängen, Hören von Musik, Anschauen von Bildern usw. erleben wir einen "Ausflug in einen großen Garten" der uns als roter Faden durch eine musikalische Gruppenstunde führt. Gemeinsam überlegen wir, wie die Methodik der EMP für unsere Klientel anwendbar oder abzuwandeln ist.)

Workshop 2:
- Musikalischer Tischbesuch – ein aufsuchendes, offenes Angebot für Altenheimbewohner in ihrem gewohnten Umfeld / Referentin: Annekathrin Raue (Limburgerhof)
(In diesem Workshop lernen Sie den Musikalischen Tischbesuch als eine mögliche Herangehensweise in der musikalischen Arbeit mit demenzerkrankten Heimbewohnern kennen. Sie erfahren von der Entstehung und den grundlegenden Prinzipien dieser Methode. Aus meinen praktischen Erfahrungen möchte ich Ihnen ganz unterschiedliche Anwendungsbeispiele vorstellen, von manchmal Überraschendem erzählen und Anregungen zum Einsatz von Klang- und Rhythmusinstrumenten, „klingenden“ Alltagsgegenständen oder der eigenen Stimme geben. In kleinen Übungen lade ich Sie ein, selbst zu erleben und auszuprobieren, welche kreativen Möglichkeiten uns Klang und Rhythmus bieten, um miteinander in Kontakt zu treten, wenn Sprachfähigkeit verloren geht.)

Workshop 3:
- musikmobil – ein musikalischer Besuchsdienst von Freiwilligen für Menschen mit Demenz. / Henning Meier (Bielefeld)
(Anhand des musikmobil erfahren Sie, wie ein musikalischer Besuchsdienst aufgebaut ist und wie Freiwillige gefunden, qualifiziert und fachlich begleitet werden. Über erste Erfahrungen mit Freiwilligen wird ebenfalls berichtet. Es werden Sitztänze und das Spielen mit Rhythmusinstrumenten zu CD-Einspielungen vorgestellt, die Freiwillige im Projekt musikmobil im Rahmen ihrer Grundausbildung und bei Freiwilligentreffs kennen lernen.)

Workshop 4:
- Basale Stimulation durch musikalische Angebote – musikpraktische Übungen / Ulrike Säglitz (Berlin)
(Gemeinsame Aktivitäten im geschützten musikalischen Raum geben gerade dementiell erkrankten Menschen Sicherheit und Geborgenheit. Sensibilisierungen mit und ohne Materialien, aktives Musikhören zu klassischer Musik, Begleitung von Liedern oder alten Schlagern mit Körpergesten und Instrumenten bauen Brücken zu (positiven) Erinnerungen und geben Anlass zu verbaler und nonverbaler



Das ganze Jahr auf einen Blick!

Das komplette Programmheft mit allen Fortbildungsangeboten zum anschauen und downloaden finden Sie hier: Jahresprogramm 2016 (pdf, 5 MB)

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